Neurologische Rehabilitation

Bei Erkrankungen des zentralen (Gehirn und Rückenmark) oder peripheren Nervensystems können vielfältige und langwierige Beeinträchtigungen von Körperfunktionen auftreten. Im Vordergrund stehen Lähmungen, Beeinträchtigungen der Sensibilität, der Sprache, des Seh-, des Schluck- und des Denkvermögens.

Im Rahmen des Rehabilitationsaufenthaltes werden die beeinträchtigten Funktionen neu erlernt bzw. gefestigt, um das Ziel der Reha, nämlich weitestgehende Selbstständigkeit, verbesserte Teilnahme am sozialen Leben und allgemein verbesserte Lebensqualität zu erreichen. Die häufigsten Erkrankungen, die in einer neurologischen Rehaklinik behandelt werden sind der Schlaganfall, die M.S.,

 

Parkinson, Neuropathien, Zustände nach Kopfverletzungen oder Operationen am Kopf oder an der Wirbelsäule, Querschnitte, Schädigungen einzelner Nerven u.a.
Die Aufenthaltsdauer beträgt 4 Wochen, medizinisch indizierte Verlängerungen sind möglich.

Die Kosten werden vom zuständigen Pensionsversicherungsträger nach erfolgter Antragstellung , die von einem niedergelassenen Arzt oder einem Krankenhausarzt durchgeführt werden muss, übernommen. Abhängig von der Einkommenssituation ist, wie im Krankenhaus, ein täglicher Selbstkostenbeitrag durch den Rehabilitanden zu übernehmen!